Peru                          

DE-Öko_039 

Aus Peru importieren wir konventionellen Kakao und Bio Kakao.

Der Kakao kommt aus den Regionen Quillabamba und San Martin.

Geschmacksrichtung:  leicht schokoladig, angenehm ursprünglicher Kakaogeschmack, mäßig bitter bis herb und säurearm, angenehme Fruchtaromen

Kakaosorten / Qualitäten:

Grade 1  /convencional

Grade 2 / convencional

Peru bio /organic 

Spezifikationen unserer Bohnen aus Peru:  

Specifications Peru  Grade 1 and Grade 2 

Description 

Unit 

Grade 1

Grade 2

 

 

 

 

Bean count per 100 beans 

g

140 - 120

120 - 110

Humidity (max.) 

% 

7,5

7,5

Violet (max.) 

% 

25

25

Slaty beans (max.)

% 

4

6

Mold 

% 

2

3

Total (100 beans) 

% 

100

100

Defective (max.) (500 grams) 

% 

3

4


Panama 

DE-ÖKO-039

Aus Panama beziehen wir konventionelle und Bio Kakaobohnen u. a aus der Region Bocas del Toro.

                                panama_2_wald.jpg

     

 

 

 

 

 

 

Geschmacksrichtung: im Mund ein schokoladig, deutlich melassiger Grundeindruck. Note nach Holz und viel Röstigkeit.  Sehr säurearm und intensives Aroma.

Wissenswertes über unsere Kakaobohnen aus Panama:

Wenn man das Gebiet Bocas del Toro beschreiben will, müsste man so beginnen: sehr bewaldet, viele Baumgärten, Trockenplätze, schattenspendende Bananenblätter und Kakaopflanzer/Kakaobauern. Die Provinz Bocas del Toro in Panama gehört zu diesen „Zonas indìgenas“, Noge Bugle genannt, die von Indios mit Kakao bepflanzt und von diesen schon seit vielen Jahren bewohnt wird. Die Plantagen in Panama haben keine Namen, da diese Ortschaften/Siedlungen zugeordnet werden, die sich in der Provinz Bocas del Toro befinden.

In dieser Provinz gibt es ca. 6000 Produzenten. An Varietäten ist dabei alles vorhanden. Hybride aus Trinitario mit Forastero und ein großer Teil Criollo. Die Plantagen gibt es ca. seit 60 Jahren in der Region. Die Trocknung findet auf Trockenplätzen statt. Diese wird in Schubkästen aus Holz oder auch mit Bananenblättern realisiert. Der Fermentierungsprozess dauert wenigstens 3 Tage.

Die Kakaoproduzenten erhalten keine finanzielle Hilfe vom Agrarministerium, sondern nur technische Unterstützung. Es gibt allerdings Institutionen, die zur ständigen Verbesserung der Qualität und des Produktionsprozesses beitragen. Dabei handelt es sich um das Institut IDIAP (Instituto de Investigación Agropecuaria de Panamá). Dies kümmert sich um die Generierung, Validierung und Adaptation/Anpassung der Agro-Technologien, um die Agrarwirtschaft zu stärken und zur nationalen Nahrungsmittelsicherheit beizutragen und kommt u. a. vor allem bei den neuen Plantagenbepflanzungen zum Einsatz.

Es ist selbstverständlich, dass beim organischen Kakao keine "Agrochemicals" verwendet werden. Auf den Fincas/Grundstücken der Kakaobauern werden generell beim landwirtschaftlichen Anbau niemals Agrochemikalien verwendet. Das ist ein Prinzip, das der allgemeinen Instandhaltung dient und von allen der dort angesiedelten Fincas so gehandhabt und befolgt wird. Sie sammeln die biologischen Abfälle, um diese als Düngemittel wieder zu verwenden und tun alles, um die Bäume vor Krankheiten zu schützen. Dazu trägt auch ein adäquater und gründlicher Beschnitt bei. Jegliche Verbreitung von Pilzbefall wird dadurch verhindert, da die befallenen Äste danach sofort verbrannt oder auch umgegraben werden.

Aufgepasst werden muss hier bei dem Begriff organischer Kakao. Biologisch angebauter Kakao heißt hier nicht, dass dieser unbedingt fermentiert sein muss, da ein Teil fermentiert wird und ein anderer Teil nicht. Der Begriff organischer Kakao bedeutet hier, dass keinerlei Agrochemikalien beim Anbau und der Züchtung der Kakaopflanzen verwendet werden, sondern jede Finca nur die organischen Abfälle als Düngemittel verwendet.  

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  Specifications - Cocoa beans from Panama

Origin

Boca del   Toro

Bean Count   

60 Beans per 100 g

Variety

Criollo,   hybrid

Fermented Beans

60%

Slaty Beans 

0-2%

Mouldy Beans

0-2%

Insect Damage 

0-1%

Defect beans

0-1%

Foreign Matters

0-1%

Moisture

7,0%

  

 

Die Geschichte der Kakaobohne

Die Geschichte des Kakaoanbaus beginnt in Mittelamerika. Die Azteken kannten die Pflanze seit dem 14. Jahrhundert, wo sie als heilig galt und als Geschenk des Gottes Quetzalcoatl betrachtet und verehrt wurde.

Die aus der Frucht gewonnenen Bohnen wurden allerdings nicht nur als Opfergabe verwendet, sondern auch als Zahlungsmittel und zur Zubereitung eines herb-würzigen Getränkes, das mit dem heutigen Kakao geschmacklich gesehen nicht viel gemeinsam hatte.

Sein Name lehnt sich an den Gott an: Xocóatl. Das Getränk war eine Mischung aus Wasser, Kakao, Mais, Vanille und scharfem Pfeffer.

Als die spanischen "Conquistadores" 1519 Mexiko eroberten und die Azteken unterwarfen, entdeckten sie sehr schnell, dass ihnen Braunes Gold in die Hände gefallen war. In den Schatzkammern von Moctezuma II., des letzten aztekischen Königs, fanden die Spanier 25.000 Zentner Kakao. Wenn man bedenkt, dass ein Sklave zu dieser Zeit 100 Kakaobohnen kostete, war dies ein gewaltiger Reichtum.

Der Kakaobaum wurde vom Botaniker Carl von Linné (1707-1778) Theobroma, „Speise der Götter“, genannt.

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