Kolumbien

Kolumbien, das Land mit seinem hocharomatischen Kaffee hat auch ausgezeichneten Kakao. Aber Kakao ist nicht gleich Kakao!

Neben Herkunft, Klima und Lage spielt die richtige Aufbereitung eine entscheidende Rolle für die Qualität. Das spezielle Klima in Kolumbien ist Garantie für das feine Aroma des Edelkakaos.

Wir beziehen unsere Bohnen aus den Regionen Santander, Tumaco und Huila.

Geschmacksrichtung: dezenter fruchtiger Geschmack, leicht bitter mit einem intensiven Geschmack nach Kakao.  

 

Spezifikationen Kakaobohnen der Sorte Santander aus Kolumbien:   

Bean Count   

90-95
  Beans

per 100 g

Fermented Beans:

80%

Slaty Beans 

0-2%

Violet Beans 

0-8%

Mouldy Beans

0-3%

Insect Damage 

0-1%

Defect beans

0-1%

Foreign Matters:

0-1%

Moisture

7,0%

   


Ecuador

              

 Aus Ecuador beziehen wir hauptsächlich die Kakaosorten:  

  • ASS (Arriba Superior Selecto)
  • ASSS ( Arriba Superior Summer Selecto)

Dies sind hochwertige fine flavor Bohnen, die zu den Trinitarios gehören. 

Geschmacksrichtung:  fine flavour, vollmundig mit fruchtiger Note und blumigen Bouquet, nach Nüssen, teilweise auch Bananen oder Karamell, beim floralen Typ auch etwas nach Jasmin.  

Des Weiteren beziehen wir auch CCN 51.  Hier handelt es sich um eine schnell reifende und ertragreiche Hybridsorte CCN (Collection Castro Naranjal) 51 aus Ecuador, die sich durch hohen Fettgehalt auszeichnet. Der Geschmack von CCN 51 liegt weit unter dem Niveau des Cacao Nacional und kann somit nur für „minderwertige“ Schokolade verwendet werden.

CCN 51 ist seit 2005 auf dem Markt. Es handelt sich dabei um eine neu geklonte Kakaosorte CCN 51. Sie verspricht den Bäuerinnen und Bauern eine vierfach höhere Produktivität und ist weniger anfällig für Krankheiten. Außerdem kann die erste Ernte nach knapp zwei Jahren erzielt werden, der Cacao Nacional braucht vier Jahre. Der Kakao ist zwar ertragreich, aber hat weniger Aroma und ist geschmacklich somit auch weniger attraktiv. 

ECUADOR STANDARD OF QUALITIES FOR COCOA BEANS

                   

 

 

ASSPS

ASSS

ASS

ASES

ASE

ASE
  2%

ASNS

ASN

WEIGHT PER HUNDRED BEANS (GR)

135-140

130-135

120-125

120-125

105-110

105-110

120-125

110-115

CUTTING   BROWN FERMENTED

75%

65%

60%

35%

20%

23%

50%

42%

SLIGHTLY  VIOLET - GRAY BROWN

 

 

 

 

 

 

 

 

FERMENTED

 

10%

10%

5%

15%

20%

30%

10%

10%

TOTAL  FERMENTED BEANS

85%

75%

65%

50%

40%

53%

60%

52%

VIOLET

 

10%

15%

20%

30%

34%

30%

25%

25%

SLATY

 

5%

9%

12%

18%

20%

15%

13%

18%

TOTAL   DEFECTIVE BEANS

 

1%

3%

2%

6%

2%

2%

5%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                   

 

                                       

 

HUMIDITY:

7%-7.5%

     

PACKAGE:

NEW SISAL BAGS - FIT FOR EXPORT PURPOSE

WEIGHT:

69.00KN

69.60KG

   

 

 

 

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Die Geschichte der Kakaobohne

Die Geschichte des Kakaoanbaus beginnt in Mittelamerika. Die Azteken kannten die Pflanze seit dem 14. Jahrhundert, wo sie als heilig galt und als Geschenk des Gottes Quetzalcoatl betrachtet und verehrt wurde.

Die aus der Frucht gewonnenen Bohnen wurden allerdings nicht nur als Opfergabe verwendet, sondern auch als Zahlungsmittel und zur Zubereitung eines herb-würzigen Getränkes, das mit dem heutigen Kakao geschmacklich gesehen nicht viel gemeinsam hatte.

Sein Name lehnt sich an den Gott an: Xocóatl. Das Getränk war eine Mischung aus Wasser, Kakao, Mais, Vanille und scharfem Pfeffer.

Als die spanischen "Conquistadores" 1519 Mexiko eroberten und die Azteken unterwarfen, entdeckten sie sehr schnell, dass ihnen Braunes Gold in die Hände gefallen war. In den Schatzkammern von Moctezuma II., des letzten aztekischen Königs, fanden die Spanier 25.000 Zentner Kakao. Wenn man bedenkt, dass ein Sklave zu dieser Zeit 100 Kakaobohnen kostete, war dies ein gewaltiger Reichtum.

Der Kakaobaum wurde vom Botaniker Carl von Linné (1707-1778) Theobroma, „Speise der Götter“, genannt.

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